Es bleibt viel zu tun - auf unserer Agenda für die kommende Legislaturperiode stehen viele Punkte. Ziele und Schwerpunkte sollen unter anderem sein:
- Förderung von Freiwilligen- und Netzwerkstrukturen wie das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen u. a., um bürgerschaftliches Engagement zu initiieren und zu ermöglichen. Das Nationale Forum für Engagement und Partizipation begrüßen wir.
- Freiwilligendienste ausbauen und weiterentwickeln - quantitativ wie qualitativ, um neue Zielgruppen wie vor allem benachteiligte Jugendliche und Erwachsene zu gewinnen.
- Den demographischen Wandel aktiv gestalten, die Potenziale der Älteren nutzen und durch echte Beteiligungsmöglichkeiten zur Mitwirkung mobilisieren.
- Stärkung des Engagements von Migrantinnen und Migranten, um den ca. 15 Millionen Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund Teilhabe zu ermöglichen.
- Auf den Rahmen kommt es an und das bedeutet die stetige Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für das Bürgerengagement.
- Ausbau der Engagementforschung, denn eine solide Politik für das Engagement setzt belastbare wissenschaftliche Forschungsergebnisse voraus. Wir setzen uns daher für den Ausbau der Engagementforschung ein.
- Wertschätzen und Anerkennen, denn Engagement für das Gemeinwohl geschieht unentgeltlich und freiwillig - und verdient gerade deshalb öffentliche Anerkennung.
- Unternehmen haben eine Verantwortung für die Gesellschaft - daher setzen wir auf den Ausbau und die Förderung von Corporate Social Responsibility.
Außerdem werden wir dafür eintreten, dass auch in der kommenden Legislaturperiode das Thema "Bürgerschaftliches Engagement" durch einen Unterausschuss parlamentarisch begleitet wird.


