Unsere Welt rückt immer näher zusammen, internationale Zusammenhänge zu kennen ist heute wichtiger denn je. In den Parlamentariergruppen nutze ich daher die Gelegenheit, auch mal über den eigenen Tellerrand und unsere nationalen Grenzen hinauszuschauen. Die Zusammenarbeit mit Abgeordneten anderer Länder liefert mir wertvolle Kontakte und Bekanntschaften und liefert Denkanstösse und neue Ideen für meine eigene politische Arbeit. Die Gruppen stellen zudem ein Forum zum internationalen Meinungsaustausch dar und sind ein unverzichtbares Instrument der parlamentarischen Kontrolle im außenpolitischen Bereich geworden.

Ich bin stellvertretende Vorsitzende der Maghreb-Staaten Parlamentariergruppe (Algerien, Libyen, Marokko, Mauretanien, Tunesien).

Darüber hinaus engagiere ich mich in folgenden weiteren Parlamentariergruppen:
 

  • Deutsch-Zentralasiatische Parlamentariergruppe
  • Deutsch-Chinesische Parlamentariergruppe
  • West- und Zentralafrikanische Parlamentariergruppe
  • SADC-Staaten Parlamentariergruppe (Angola, Botsuana, Dem. Rep. Kongo, Lesotho, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Mosambik, Namibia, Sambia, Seychellen, Simbabwe, Südafrika, Swasiland, Tansania)


Als Mitglieder der Parlamentariergruppen sind wir an einem Austausch interessiert und fördern die parlamentarische Arbeit in anderen Ländern. Ergebnisse solcher Begegnungen fließen in die gesetzgeberische Arbeit ein und werden in entsprechenden Maßnahmen der Bundesregierung sichtbar.

Mein besonderes Interesse gilt dem seit 1999 jährlich stattfindenden Deutsch-Chinesischen Menschenrechtsdialog. Er wird von der Friedrich-Ebert-Stiftung abwechselnd in China und Deutschland organisiert, und fand bereits zweimal in Stuttgart statt. Ziel dieses Dialogs, der den Deutsch-Chinesischen Rechtsstaatsdialog ergänzt, ist es, eine ebenso kritische wie solidarische Diskussion zu ermöglichen, die unterschiedlichen Rechtstraditionen und Denkweisen kennen zu lernen und weiter zu entwickeln.

Mitglieder der Parlamentariergruppe brauchen dabei in der Regel weniger auf internationale diplomatische Zwänge Rücksicht zu nehmen und können ihre Standpunkte auch in schwierigen Kontexten und bei strittigen oder heiklen Themen (z.B. Menschenrechte) deutlich formulieren. Ferner steht ihnen in solchen Fällen meist ein breiteres Spektrum von Gesprächspartnern zur Verfügung. Die Begegnungen und Meinungsaustausche der Parlamentariergruppen zeichnen sich in der Regel durch eine offene und unbefangene Atmosphäre aus.

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