Bürgerschaftliches Engagement kann nicht verordnet werden - es basiert auf Freiwilligkeit. Damit es sich weiter entfalten kann, dafür kann die Politik Rahmenbedingungen schaffen, die motivieren, ermutigen und Möglichkeiten eröffnen.
Dieses Ziel verfolgen wir mit der Arbeitsgruppe "Bürgerschaftliches Engagement" der SPD-Bundestagsfraktion, deren Sprecherin ich bin. Die Arbeitsgruppe begleitet die Arbeit des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement", der auf Initiative der SPD-Fraktion 2003 erstmals eingesetzt wurde und dem ich seither angehöre.
Mein Ziel ist und bleibt, in der Politik bessere Rahmenbedingungen für das bürgerschaftliche Engagement durchzusetzen. In der Arbeitsgruppe wollen wir dies Schritt für Schritt im gemeinsamen Dialog mit Institutionen und Verbänden tun - auf der Grundlage des 10-Punkte Programms der SPD-Fraktion und der Ergebnisse der Enquete-Kommission "Bürgerschaftliches Engagement".
Kernpunkte sind unter anderem die Förderung von Freiwilligen- und Netzwerkstrukturen, der Ausbau der Jugendfreiwilligendienste und der Aufbau generationsübergreifender Freiwilligendienste, die finanzielle Förderung und Rahmenbedingungen für Engagierte sowie die Reform des Gemeinnützigkeits- und Zuwendungsrechts.
Die Arbeitsgruppe, die aus 49 Mitgliedern der SPD-Bundestagsfraktion und ca. 60 Mitgliedern verschiedener gemeinnütziger Dachverbände und Institutionen besteht, tagt seit Anfang 2003 alle sechs Wochen.
Die Arbeitsgruppe versteht sich als Multiplikator innerhalb und außerhalb der SPD-Bundestagsfraktion. Außerdem begleitet sie die Arbeit des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement" des Bundestags.



